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02.03.2010

BÖSE HEDGEFONDS: 

Mit wohligem Schaudern wurde in den Medien über ein geheimnisvolles Abendessen der nominellen Hedgefondsgrößen Soros und Cohen (sorry, bin halt ein Fan von Bruce Kovner) erzählt, in dem diese "Erzspekulanten" den Ruin des Euros vereinbart hätten. 

Zum einen ist Cohen eher für Aktienhandel und -investments bekannt, zum anderen sind die Hedgefonds einfach zu schwach um eine stabile Währung hinab zu ziehen. Und da liegt die eigentliche Problematik: der Euro schwächelt und krankt, weil jetzt in der Krise die vertuschten Schwachstellen aufbrechen. Griechenland war immer ein Problemmitglied, und man wußte sehr genau, daß die "edle sozialistische" PASOK Regierung von Papandreos gelogen hat, was das Zeug hält. Es zeigt sich auch daß die Flucht der Gemeindebaupolitiker in neue Steuern und Beschränkungen, die Lage gegenüber China und USA nicht besser machen.

Abgesehen davon, der Euro hat mit 1,24 zum USD gestartet - jetzt sind wir bei 1,35. Und ich darf abschließend erinnern, daß jeder "Finanzspezialist" seit der Überschreitung der Marke von 1,10 über den starken Euro und den Untergang der Exportwirtschaft gejammert hat. Also Herr Junker - denken, dann reden. 

 

 

 

                             copyright Alexander Clausen 2009